Empirische Literatur

Archiv der empirischen Literatur zur KBT

Das Archiv der empirischen Literatur zur KBT berücksichtigt sämtliche - der Forschungsgruppe des DAKBT bekannte - Arbeiten mit empirischen Forschungsergebnissen zur KBT, die bis Dezember 2010 erschienen sind. Dabei wurde auch nicht veröffentlichte, sogenannte „graue Literatur“, wie Diplomarbeiten und Dissertationen, berücksichtigt. Anhand eines einheitlichen Schemas werden die hier dokumentierten Arbeiten in alphabetischer Reihenfolge hinsichtlich relevanter und methodischer Aspekte beschrieben. Die neueren Arbeiten ab 2011 sind hier in einer Übersicht angefügt:  pdfLiteratur ab 2011

Nicht aufgeführt sind Forschungsarbeiten, die keine sozialwissenschaftliche empirische Methodik aufweisen oder keine ausreichenden Informationen über Methodik und Ergebnisse beinhalten. Diese seien hier der Vollständigkeit halber erwähnt: Es handelt sich um die geschichtswissenschaftliche Veröffentlichung zur Entstehung und Entwicklung der KBT von Achatz-Petz (2008), die Einzelfallstudie einer Depressionsbehandlung von Gräff & L. (2005) sowie veröffentlichte Zusammenfassungen von Vorträgen oder Posters über empirische Studien zur KBT (Grützmacher et al. 2010; Schreiber-Willnow & Seidler, 2001; Schreiber-Willnow et al., 2002, 2005, 2007; Seidler et al., 2005, 2008a, 2008b, 2010). Ebenfalls blieben Veröffentlichungen unberücksichtigt, in denen das untersuchte körperorientierte (Psychotherapie-)Verfahren nicht eindeutig bzw. nicht primär als KBT zu identifizieren war (z.B. Heimbeck & Hölter, 2010; Heimbeck & Süttinger, 2007, Mattke & Schreiber-Willnow 2002).

Im Folgenden werden die einzelnen Studien mit ihren bibliographischen Angaben aufgeführt. Nähere Ausführungen zu den jeweiligen Studien finden sich unter dem Link „Weiterlesen …“. Auf der letzten Seite findet sich abschließend ein Literaturverzeichnis zu sämtlichen angeführten Quellen.

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Im Sinne der besseren Lesbarkeit wurde im Folgenden bei allgemeinen Personennennungen die grammatikalisch männliche Sprachform gewählt. Diese meint somit immer sowohl Männer und Frauen im jeweiligen Bereich.

Köck, A. (2010)

„Üben ohne Übung“. Eine objektiv hermeneutische Analyse eines konzentrativ bewegungstherapeutischen Forschungsprojekts. Unveröffentlichte Diplomarbeit, Institut für Psychologie, Albert-Ludwigs-Universität, Freiburg.

Zeeck, A., Maier, J., Hartmann, A., Wetzler-Burmeister, E., Wirsching, M. & Herzog, T. (2009)

Stationäre und tagesklinische Behandlung der Anorexia nervosa: Bewertung von Therapiekomponenten aus Patientensicht. Psychotherapie, Psychosomatik, Medizinische Psychologie, 59 (5), 194-203.

Seidler, K.-P. (2006)

Greifen und Be-greifen: Fragen und Beobachten - Forschung zur KBT. Vortrag auf den 56. Lindauer Psychotherapiewochen.

Schreiber-Willnow, K. (2006)

Empirische Forschung. In E. Schmidt (Hrsg.), Lehrbuch Konzentrative Bewegungstherapie. Grundlagen und klinische Anwendungen (S. 53-68). Stuttgart: Schattauer.

Konzag, T. A., Klose, S., Bandemer-Greulich, U., Fikentscher, E. & Bahrke, U. (2006)

Stationäre körperbezogene Psychotherapie bei Anorexia und Bulimia nervosa. Psychotherapeut, 51, 35-42. 

Schreiber-Willnow, K. & Seidler, K.-P. (2005)

Katamnestische Stabilität des Körpererlebens nach stationärer Gruppenbehandlung mit Konzentrativer Bewegungstherapie. Psychotherapie, Psychosomatik, Medizinische Psychologie, 55, 370-377.

Seidler, K.-P., Schreiber-Willnow, K., Hamacher-Erbguth, A. & Pfäfflin, M. (2004)

Ausgebrannt oder angeregt? - Beruflicher Erfahrungshintergrund von Körperpsychotherapeuten am Beispiel von Therapeuten für Konzentrative Bewegungstherapie (KBT). Psychotherapie, Psychosomatik, Medizinische Psychologie, 54, 224-229.

Seidler, K.-P. & Schreiber-Willnow, K. (2004)

Concentrative Movement Therapy as body-oriented psychotherapy for inpatients with different body experience. Psychotherapy Research, 14, 378-387.

Gentzsch, S. (2004)

Bewegungstherapie in der Schizophreniebehandlung am Beispiel der Konzentrativen Bewegungstherapie. Salzhausen: Lietzberg [unter gleichem Titel 2002 als Dissertation an der Universität Hamburg, Fachbereich Sportwissenschaft, angenommen].

Gentzsch, S. & Jung, J. (2004) Behandlung schizophrener Menschen

Konzentrative Bewegungstherapie (KBT) in der Behandlung schizophrener Menschen. Konzentrative Bewegungstherapie, 26, 162-169.

Seidler, K.-P. (2003)

Vorurteile - Mythen - empirische Wirklichkeiten: Neue Forschungsergebnisse zur KBT. Konzentrative Bewegungstherapie, 25, 71-86.

Seidler, K.-P. (2003)

Vorurteile - Mythen - empirische Wirklichkeiten: Neue Forschungsergebnisse zur Konzentrativen Bewegungstherapie. Psychoanalyse & Körper, 2, 89-101.

Seidler, K.-P., Schreiber-Willnow, K., Hamacher-Erbguth, A. & Pfäfflin, M. (2003)

Sind Körperpsychotherapeuten anders? Therapeutisches Selbstverständnis von Therapeuten für Konzentrative Bewegungstherapie (KBT). Psychotherapeut, 48, 117-121.

Zeeck, A., Herzog, T., Kuhn, K., Hartmann, A., Scheidt, C. & Wirsching, M. (2002)

Teilstationäre Psychotherapie. Settingbesonderheiten und Indikationsstellung am Beispiel der Freiburger Tagesklinik. Psychotherapie, Psychosomatik, Medizinische Psychologie, 52 (12), 492-499.

Seidler, K.-P., Schreiber-Willnow, K., Hamacher-Erbguth, A. & Pfäfflin, M. (2002)

Die Praxis der Konzentrativen Bewegungstherapie (KBT). Frequenz - Dauer - Setting - Behandelte Störungsbilder. Psychotherapeut, 47, 223-228.

Seidler, K.-P. (2002)

Die Gruppenstunde in der Konzentrativen Bewegungstherapie (KBT) im Spiegel des Erlebens der Gruppenteilnehmer und des Gruppenleiters. Gruppenpsychotherapie und Gruppendynamik, 38, 71-88.

Schreiber-Willnow, K. & Seidler, K.-P. (2002)

Ist körperorientierte Psychotherapie Frauensache? Eine klinische Prozess-Ergebnis-Studie zur Konzentrativen Bewegungstherapie. Psychotherapie, Psychosomatik, Medizinische Psychologie, 52, 343-347.

Schreiber-Willnow, K. & Seidler, K.-P. (2002)

Konzentrative Bewegungstherapie in der stationären Psychotherapie: Die Bedeutung des Körpererlebens für Behandlungsverlauf und -ergebnis. In D. Mattke, G. Hertel, S. Büsing & K. Schreiber-Willnow (Hrsg.), Störungsspezifische Konzepte und Behandlung in der Psychosomatik (S. 434-443). Frankfurt/Main: VAS.

Schreiber-Willnow, K. (2002)

Lassen sich Behandlungsergebnisse in der Konzentrativen Bewegungstherapie mit einem Grid beschreiben? Psychologische Beiträge, 44 (3), 366-382.

Röper, R., Schaus, B. & Damhorst, F. (2002)

KBT bei PatientInnen mit chronischen Rückenschmerzen: Ergebnisse der KBT-Studie der Klinik für Rehabilitation, Bad Salzuflen. Unveröffentlichtes Vortragsmanuskript, Klinikum für Rehabilitation, Bad Salzuflen.

Delor, U. & Leute, U. (2002)

Untersuchung zu den Effekten körperorientierter Therapieformen im stationären Setting. Veränderung des Körperbildes bei TeilnehmerInnen der Tanztherapie und der Konzentrativen Bewegungstherapie. Unveröffentlichte Diplomarbeit, Psychologisches Institut, Albert-Ludwigs-Universität, Freiburg.

Bauer-Petersen, K. (2002)

Konzentrative Bewegungstherapie bei depressiven Patienten im stationären Rahmen. Eine Einzelfallanalyse. Unveröffentlichte Diplomarbeit, Psychologisches Institut, Eberhard-Karl-Universität, Tübingen.

Seidler, K.-P. (2001)

Konzentrative Bewegungstherapie (KBT). Ergebnisse der empirischen Forschung. Psychotherapeut, 46, 223-231.

Schreiber-Willnow, K. (2001)

Leibhaftiges Erleben. Konzentrative Bewegungstherapie in der psychotherapeutischen Klinik. Psychotherapie Forum, 9, 86-96.

Hell, O. (2001)

Zur Wirksamkeit der Konzentrativen Bewegungstherapie. Sieben Fallstudien mittels neuerer graphischer Verfahren in der qualitativen Prozessdiagnostik. Unveröffentlichte Diplomarbeit, Institut für Psychologie, Leopold-Franzens-Universität, Innsbruck.

Schreiber-Willnow, K. (2000)

The body and self experience grid in clinical Concentrative Movement Therapy (KBT). In J. W. Scheer (Ed.), The person in society - challenges to a constructivist theory (pp. 317-327). Gießen: Psychosozial Verlag.

Schreiber-Willnow, K. (2000)

Das Körpererleben als methodenspezifischer Wirkfaktor in der Konzentrativen Bewegungstherapie. Gruppenpsychotherapie und Gruppendynamik, 36(2), 135-155.

Schreiber-Willnow, K. (2000)

Körper-, Selbst- und Gruppenerleben in der stationärenKonzentrativen Bewegungstherapie. Gießen: Psychosozial [unter gleichem Titel 1999 als Dissertation an der Universität Köln angenommen]. 3.Auflage 2010.

Möller, C. (2000)

“Lange einatmen und langsam wieder ausatmen, so spüre ich, dass noch nicht alles verloren ist”. Körperausdruck und Körpererleben von Patienten in einer Gruppe mit Konzentrativer Bewegungstherapie. Eine qualitative Untersuchung. Unveröff. Dipl.Arbeit, Freie Universität Berlin.

Weber, C. & Haltenhof, H. (1999)

Welche Patienten nehmen an der Bewegungstherapie teil? Psychiatrische Praxis, 26, 143-144.

Wernsdorf, T. (1998)

Konzentrative Bewegungstherapie und Ich-Erleben. Eine Veränderungsmessung an psychosomatischen PatientInnen. Unveröff. Dipl.Arbeit, Universität Wien.

Böttcher I. (1998)

Prozesse und Effekte von Fortbildungswochenenden in Konzentrativer Bewegungstherapie. Unveröff. Dipl.Arbeit, Universität Hamburg.

Cronjaeger, P. (1998)

Evaluation stationärer psychosomatischer Rehabilitation. Die integrative Behandlung der Klinik Bad Herrenalb. Unveröff. Diss., Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Andritzky, W. (1996)

Unkonventionelle Heilweisen an psychiatrischen und psychotherapeutischen Einrichtungen in Deutschland. Gesundheitswesen, 58, 21-30.

Seidler, K.-P. (1995)

Das Gruppenerleben in der Konzentrativen Bewegungstherapie. Gruppenpsychotherapie und Gruppendynamik, 31 (2), 159-174. 

Dietrich, S. (1995)

Atemrhythmus und Psychotherapie. Ein Beitrag zur Geschichte der Psychosomatik und ihrer Therapien. Unveröff. Diss., Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Fragestellung / Hypothesen U.a.: Welche Körpertherapieverfahren sind von Bedeutung für die Psychotherapie?

Weber, C., Haltenhof, H., Combecher, J. & Blankenburg, W. (1994)

Bewegungstherapie bei Patienten mit psychischen Störungen: Eine Verlaufsstudie. In F. Lamprecht & R. Johnen (Hrsg.), Salutogenese. Ein neues Konzept in der Psychosomatik? (S. 536-543). Frankfurt a.M.: VAS.

Kehde, S. (1994)

Evaluation von Konzentrativer Bewegungstherapie in Selbsterfahrungsgruppen.Unveröff. Dipl.Arbeit, Universität Bielefeld.

Baumann, J. (1994)

Körperbezogene Gruppenpsychotherapie in der 2. Lebenshälfte. Psychotherapie, Psychosomatik, Medizinische Psychologie, 44, 337-345.

Völz, H. (1992)

Zur Wirkungsweise der Konzentrativen Bewegungstherapie - eine empirische Untersuchung. Unveröff. Dipl.Arbeit, Universität Bielefeld.

Helm-Lorenzen, A. (1992)

Vom Körperbild zum Selbstbild. Das Konzept des “basalen” Körperbildes. Unveröff. Dipl.Arbeit, Philipps-Universität Marburg.

Carl, A. (1992)

Magersucht - eine Herausforderung für die Konzentrative Bewegungstherapie.Unveröff. Lehrbeauftragten-Zulassungsarbeit, Freiburg [in Auszügen ohne empirischem Teil 1995:Konzentrative Bewegungstherapie, 25, 19-61].

Hamacher-Erbguth, A. (1991)

Das Körpererleben in der KBT. Unveröff. Dipl.Arbeit, Friedrich-Alexander-Universität Nürnberg.

Kordy, H., von Rad, M. & Senf, W. (1990)

Therapeutische Faktoren bei stationärer Psychotherapie - Die Sicht der Patienten. Psychotherapie, Psychosomatik, Medizinische Psychologie, 40, 380-387.

Gathmann, P. (1990)

Pathologie des psychosomatischen Reaktionsmusters. Berlin: Springer. Fragestellung / Hypothesen. U.a.: Wie werden die verschiedenen therapeutischen Angebote bzw. Elemente einer stationären Psychotherapie (Einzeltherapie, verbale Gruppentherapie, Autogenes Training, KBT, Musik- und Maltherapie, “Erlebnis der therapeutischen Gemeinschaft”, internistische Betreuung) subjektiv von Patienten im Rückblick bewertet?

Goll, A. (1989)

Konzentrative Bewegungstherapie: Ausbildung und Anwendungsbereich. Eine empirische Untersuchung. Unveröff. Dipl.Arbeit, Universität Heidelberg [in Auszügen 1994:Konzentrative Bewegungstherapie, 23, 48-99]. 

Senf, W. (1988)

Stationäre analytische Gruppentherapie aus der Sicht des Patienten. In H. Becker & W. Senf (Hrsg.), Praxis der stationären Psychotherapie (S. 92-111). Stuttgart: Thieme.

Carl, A., Fischer-Antze, J., Gaedtke, H., Hoffmann, S. O. & Wendler, W. (1985)

Vergleichende Darstellung gruppendynamischer Prozesse bei Konzentrativer Bewegungstherapie und Analytischer Gruppentherapie. - Zugleich ein Versuch zur formalen Beschreibung dieses Prozesses. Gruppenpsychotherapie und Gruppendynamik, 21 (1), 52-72 [Vorabdruck 1984 in: H. Stolze (Hrsg.), Die Konzentrative Bewegungstherapie. Grundlagen und Erfahrungen (S. 167-186). Berlin: Verlag Mensch und Leben].

Badura-MacLean E. & Stolze, H. (1981).

Der “Stuttgarter Bogen” in der Konzentrativen Bewegungstherapie - Evaluierung und Anwendbarkeit. Gruppenpsychotherapie und Gruppendynamik, 17 (1), 96-109 [Nachdruck 1984 in: H. Stolze (Hrsg.), Die Konzentrative Bewegungstherapie. Grundlagen und Erfahrungen (S. 155-166). Berlin: Verlag Mensch und Leben].

Ermann, G. & Lermer, S. P. (1977)

Erlebnisdimensionen in Gruppen. Gruppenpsychotherapie und Gruppendynamik, 11 (2), 106-121.

Meyer, J. E. (1961)

Konzentrative Entspannungsübungen nach Elsa Gindler und ihre Grundlagen.Zeitschrift für Psychotherapie und Medizinische Psychologie, 11 (4), 116-127 [Nachdruck in Auszügen in H. Stolze (Hrsg.), Die Konzentrative Bewegungstherapie. Grundlagen und Erfahrungen (S. 50-59). Berlin: Verlag Mensch und Leben].

Literaturverzeichnis

Hier finden Sie das komplette Literaturverzeichnis zu o.g. Veröffentlichungen.
(Stand: 14.03.2011)