Die Konzentrative Bewegungstherapie wurde 1958 auf den Lindauer Psychotherapietagen erstmals von Prof. Stolze vorgestellt. Ihre Wurzeln reichen bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts. Informieren Sie sich über den Entwicklungsweg der KBT in einer kurzen Beschreibung und einigen Fotos der Wegbereiter.

Der Ursprung

In der Gymnastikarbeit stellte Elsa Gindler das Erleben von Atem, Spannung und Entspannung den rein funktional als “richtig” und “falsch” bewerteten Körperabläufen gegenüber.

Elsa Gindler
Elisa Gindler
Ursula Kost Helmuth Stolze
Ursula Kost und Helmuth Stolze

Gertrud Heller nutzte als eine ihrer Schülerinnen die Bewegungsarbeit therapeutisch. Über ihre Erfahrungen berichtete sie 1953 in zwei Kursen in Deutschland. J.E. Meyer (emer. Professor für Psychiatrie in Göttingen) hat für die Entstehung der Konzentrativen Bewegungstherapie eine entscheidende Bedeutung, denn er war es, der Gertruf Hellers Arbeit in Schottlang entdeckte und sie 1953 zu Kursen nach Freiburg und München einlud. Bereits in den frühen 60er Jahren war es ihm als Lehrstuhlinhaber in Göttingen ein Anliegen, Psychiatrie und Psychotherapie in Lehre und Praxis in Verbindung zu bringen. 1960 veröffentlichte J.E. Meyer eine wichtige Arbeit zu den Grundsatzfragen der KBT (in: Die Konzentrative Bewegungstherapie - Grundlagen und Erfahrungen, Hrsg. H. Stolze)

Aufgegriffen wurde ihr Ansatz von Helmuth Stolze. Nach vierjähriger Erprobung in der eigenen psychotherapeutischen Praxis benannte er sie “Konzentrative Bewegungstherapie” und verbreitete sie weiter in Kursen. Er arbeitete dabei zunächst mit Gertrud Heller, ab 1963 mit Miriam Goldberg zusammen, vorwiegend im Rahmen der Lindauer Psychotherapiewochen.

Miriam Goldberg
Miriam Goldberg

Unter klinischen Bedingungen arbeitete Christine Gräff 1958 bis 1961 erstmals mit der KBT. Gemeinsam mit Elga Dilthey und Ursula Kost bildete sie die “nächste Generation”, die die KBT in Kursen weiter verbreitete.

Pressebericht zur Geschichte der KBT