„KBT verbindet nachhaltig!“

Diese Erfahrung überraschte die Kursteilnehmer*innen der Fortbildungsreihe „Grundlagen der Konzentrativen Bewegungstherapie“, die am 15./16.10.2021 in München abgeschlossen wurde. Nach einer coronabedingt erzwungenen Pause von 18 Monaten erlebten alle das Wieder-Ankommen in der Gruppe und das Anknüpfen an die Inhalte der ersten beiden Wochenenden als verblüffend leicht und selbstverständlich. 

Dafür machten die durchwegs „fortbildungserfahrenen“ Kolleg*innen in ihren Rückmeldungen zum einen die eindrücklichen Körpererfahrungen verantwortlich und zum anderen die szenischen Bilder aus Partner- und Gruppenangeboten sowie die Erinnerungen an Gestaltungen mit Gegenständen. 

Eine Rückmeldung sei hier exemplarisch genannt: „Über das Miteinander Tun, das körperlich spürbare Ankommen im Raum, durch den Kontakt zum Boden, so bei sich zu sein, kommt ganz schnell alles wieder, die Erinnerungen und Bilder, das, was beim letzten Mal erlebt wurde.“

Die nächste von der Bayerischen Landesärztekammer mit 50 Fortbildungspunkten zertifizierte Fortbildungsreihe startet im Februar 2022 in München. Nähere Informationen dazu finden Sie hier

Dr. Anke Hamacher-Erbguth und Christine Breitenborn

Ute Backmann, Lehrtherapeutin und Supervisorin im DAKBT, stellt in ihrem Buch das Thema Sexualität in der KBT-Behandlung in den Mittelpunkt.
Sie verbindet Konzepte der sexuellen Entwicklung mit Fallbeispielen aus Einzel- und Gruppentherapie. Dabei geht sie u.a. praxisnah ein auf:

  • die sensible Thematisierung von Sexualität im therapeutischen Rahmen
  • die Rolle von sexueller Orientierung und Identität
  • Sexualität im Kontext spezifischer psychischer Störungen wie Traumafolgestörungen, Essstörungen oder Persönlichkeitsstörungen.

Das Buch ist erschienen im Verlag Ernst Reinhard und kostet € 26,90.

Backmann Sexualität

36 psychotherapeutische Verbände sind in einer Resolution vereint, darunter die DGK (Deutsche Gesellschaft für Körperpsychotherapie), der auch der DAKBT angehört. Die Geschäftsstelle der Deutschen Psychotherapeuten Vereinigung hat diese Resolution veröffentlich unter dem Titel „Die Potentiale psychotherapeutischer Expertise und verbandlicher Aktivitäten bei der Bewältigung der Klimakrise – Konkretisierung von nachhaltigem Handeln und Klimaschutz“.

Der sechste Sachstandbericht des Ausschusses für Klimawandel der Vereinten Nationen (ipcc) bestätigte eindeutig, dass durch menschliche Aktivitäten rapide Veränderungen stattfinden. Die Klimakrise ist eine elementare, aber sich anders als andere Krisen eher schleichend entwickelnde Bedrohung.

Die Dissonanz zwischen Wissen und Handeln im Bezug zur Klimakrise ist umfassend beschrieben und dokumentiert. Psychotherapeut*innen können bei der Bewältigung sich verändernder Lebensbedingungen und daraus resultierender psychischer Belastungen unterstützen. Eine Domäne der KBT ist die Entwicklung und Stärkung der Fähigkeit vom Denken zum Handeln zu kommen. Deshalb ist es sehr wünschenswert, dass der Aufruf der Resolution auch innerhalb des DAKBT Handlungsimpulse weckt.
Im Anhang findet sich die Resolution und die Auflistung aller angeschlossenen Psychotherapieverbände.

 pdfGK_II_Klimaresolution

Christine Breitenborn
Anke Hamacher-Erbguth

In einem vom Gesundheitsministerium beauftragten Rechtsgutachten zum Heilpraktikerrecht hat der Medizinrechtler Prof. Dr. Christof Stock sehr klar Stellung bezogen. Er kommt zu dem Schluss, dass

1. das Berufsbild des Heilpraktikers zu erhalten,
2. es genauer zu regeln und
3. auch die sektorale Heilpraktikererlaubnis zu erhalten sei.

Das Gutachten dient als Vorlage für weitere Verhandlungen des Gesundheitsministeriums mit den Vertretungen der Ärzt*innen und approbierten Psycholog*innen zu den Veränderungen des Heilpraktikerwesens in Deutschland.

Den vollständigen Text finden Sie hier: pdfDokument herunterladen

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Die diesjährige Jahrestagung wird vom 11.11. bis 14.11.2021 im Wilhelm-Kempf-Haus in Wiesbaden stattfinden. Wir freuen uns, dass alle Referentinnen und Referenten des Vorjahres ihre Teilnahme zugesagt haben, mit uns auf dieser Tagung die Behandlung psychosomatischer Schmerzen aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Wir sind zuversichtlich, dass im November eine leibhaftige Begegnung wieder möglich sein wird.

Hier finden Sie das ausführliche Programm mit allen Infos.

Die Vorbereitungsgruppe
Anke Hamacher-Erbguth, Regina Schrack-Frank und Karin Schreiber-Willnow