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Zur Methodik der KBT
Die körperorientierte, psychotherapeutische
Methode KBT
Die KBT geht den direkten Weg der
Körperwahrnehmung. Theoretische Grundlage ist die
Annahme, dass sich Wahrnehmung zusammensetzt aus Sinnesempfindung
und Erfahrung. Den Erfahrungshintergrund bildet dabei
die individuelle Lebens- und Lerngeschichte des Patienten.
Direktes, körperorientiertes Erleben macht gesunde
Anteile sowie Störungen für den Klienten unterscheidbar
und verstehbar. Damit werden Themen für die psychotherapeutische
Bearbeitung zugänglich. Mit jeder Belebung der Wahrnehmung
wird gleichzeitig eine innere Bewegung ausgelöst.
Dies entspricht der Gestaltkreislehre von Viktor von Weizsäcker,
einer der Grundlagen der KBT.
Die KBT geht den direkten Weg der Körperwahrnehmung.
Theoretische Grundlage ist die Annahme, dass sich Wahrnehmung
zusammensetzt aus Sinnesempfindung und Erfahrung. Den
Erfahrungshintergrund bildet dabei die individuelle Lebens-
und Lerngeschichte des Patienten. Direktes, körperorientiertes
Erleben macht gesunde Anteile sowie Störungen für
den Klienten unterscheidbar und verstehbar. Damit werden
Themen für die psychotherapeutische Bearbeitung zugänglich.
Mit jeder Belebung der Wahrnehmung wird gleichzeitig eine
innere Bewegung ausgelöst. Dies entspricht der Gestaltkreislehre
von Viktor von Weizsäcker, einer der Grundlagen der
KBT.
Durch die konzentrative Hinwendung auf das eigene Erleben
– einfühlend und handelnd – werden Erinnerungen
belebt, die sich körperlich in Haltung, Bewegung
und Verhalten ausdrücken. Sie können in die
kindliche, vorsprachliche Zeit zurückreichen.
Im Umgang mit Materialien und Personen wird neben den
realen Erfahrungen ein symbolisierter Bedeutungsgehalt
erlebbar. Durch die differenzierte Wahrnehmung können
eigene Einstellungen und eigenes Verhalten zu verschiedenen
Zeiten, in verschiedenen Situationen und im Umgang mit
verschiedenen (symbolischen) Gegenständen und Beziehungspartnern
erprobt und verglichen werden. Fixierte Haltungen und
falsche Erwartungen können durch das Erproben neuer
Wege und neuer Beweglichkeit abgebaut werden. Die Fähigkeit
zu wählen und zu entscheiden wird wieder gewonnen
und weiter entwickelt. Wesentlicher Unterschied zu anderen
psychotherapeutischen Verfahren ist, dass Körperliches
die Grundlage für individuell-eigengesetzliche, physische,
psychosomatische und psychische Abläufe bildet. Dadurch
werden die aktualisierten Inhalte konkret erfahrbar und
die Problematiken im Wortsinne „begreifbar“
und „besprechbar“.
Diese Bewusstwerdung kann durch die Auseinandersetzung
mit der Körpererfahrung unmittelbar geschehen, oder
durch die Erkenntnis der Inhalte, die aus der bewussten
und unbewussten Lebensgeschichte des Klienten aufgetaucht
sind. Auf beiden Wegen können Veränderungen
im Sinne einer Persönlichkeitserweiterung in Gang
kommen.
Die KBT eignet sich als körperorientierte, therapeutische
Methode sowohl für Gruppen- als auch für Einzelpsychotherapie.
Sie gründet auf entwicklungs-, tiefenpsychologischen
sowie lerntheoretischen und systemischen Denkmodellen.
Bewegung wird dabei verstanden als „Das Sich-Bewegen“,
das Erlebnis der Bewegung, das „Bewegt-Sein“
und als „Auf-dem-Weg-sein“. Das bedeutet,
dass der Patient sich schrittweise entfaltet bei der Überwindung
tatsächlicher und/oder phantasierter äußerer
und innerer Hemmnisse.
Über KBT:
Die „Konzentrative Bewegungstherapie“ (KBT)
ist ein körperorientiert psychotherapeutisch arbeitendes
Therapieverfahren. Der Deutscher Arbeitskreis für
KBT hat seinen Schwerpunkt in der qualifizierten Weiterbildung
und in der weitergehenden Beforschung der Methode. In
Deutschland wird die KBT-Methode seit den 50er Jahren
mit großem Erfolg stationär angewandt: Derzeit
in 92 psychosomatischen Kliniken (der überwiegenden
Zahl derartiger Einrichtungen), rund 260 Therapeutinnen
und Therapeuten bieten KBT schwerpunktmäßig
ambulant an. Über Landesgrenzen hinweg sind die Therapeuten
in Belgien, Deutschland, Österreich, Italien, Schweiz,
und der Slowakei auch im EAKBT (Europäischer Arbeitskreis
für KBT) organisiert.
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