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30.03.2007
KBT-PRESSESCHAU 1/2007 (vierteljährlich)
Mindestens jeder dritte Deutsche durchläuft
laut einem Bericht der Zeitschrift Vital (Heft 12/2006)
im Laufe seines Lebens eine psychische Krise. Ein Großteil
hiervon wird als psychosomatische Beschwerden diagnostiziert.
Psychosomatische Therapie arbeitet ganzheitlich auf körperlicher
und seelischer Ebene. Auf diesem Arbeitsfeld hat die Konzentrative
Bewegungstherapie als gut erforschte Methode mit langjährigen
Erfahrungen - klinisch wie auch ambulant - einen festen
Stand.
Das neu erschienene Handbuch der Körperpsychotherapie
(G. Marlock/H. Weiss, Verlag Schattauer 2007) stellt die
KBT in dem Beitrag „Bewegen-Besinnen-Begreifen-Bedeuten:
Symbolisieren in der Körperpsychotherapie“
vor.
Autor ist Prof. Dr. med. Helmut Stolze (1917-2004), Begründer
der KBT. Er wird im Vorspann als „einer der großen
Pioniere der Körperspychotherapie“ beschrieben.
Mehr noch: Er sei der wohl „einzige der körperpsychotherapeutischen
Pioniere, dem auch aus der etablierten medizinischen Wissenschaft
Anerkennung entgegenkam.“ Sein Artikel stellt die
Grundzüge der Methodik vor und beschreibt, wie aus
der Therapiesituation ein Prozess der Symbolisierung hervorgeht.
Vergangenes Jahr erschien das aktuelle „Lehrbuch
Konzentrative Bewegungstherapie“ (E. Schmidt, Verlag
Schattaur 2006). Die Zeitschrift Gesund &
Vital (Dezember 2006) bespricht das Werk
als „theoretisches Grundlagenbuch und praxisorientiertes
Nachschlagewerk“.
Auch auf den Internetseiten der Lehrerbibliothek
wird das Buch behandelt. Der Autor A. Thömmes lobt
darin die Einfachheit der KBT im Rahmen der komplexen,
psychotherapeutischen Arbeit: „Die KBT ist ein Verfahren,
das mit sehr einfachen Mitteln arbeitet. Deutlich wird,
dass es nicht die festgelegten Übungen sind, die
die Methode kennzeichnen, sondern vor allem die therapeutische
Haltung. […] Das Buch umschreibt und reflektiert
den Ansatz sehr praxisorientiert und anschaulich.“
Im Psychotherapeutenjournal (Ausgabe
3/06) befasst sich Ulfried Geuter mit den Zusammenhängen
von körperbezogener Therapie und der aktuellen Hirnforschung.
Er merkt an, dass die Schulung körperlicher Selbstwahrnehmung
zu den wichtigsten körper-psychotherapeutischen Interventionsformen
gehört und führt in diesem Zusammenhang die
Methodik der KBT auf: Selbstwahrnehmung, Selbstreflexion
und Sinneswahrnehmung gehören zu den Schwerpunkten
in der körperorientierten KBT-Arbeit.
LINKS
»
Handbuch der Körperpsychotherapie (Verlag Schattauer)
»
Rezension Lehrbuch (Gesund & Vital)
»
Online-Rezension Lehrbuch (Lehrerbibliothek)
»
Aufsatz U. Geuter (Psychotherapeutenjournal), PDF
»
WORD - Presseschau 1/2007 38 KB
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PDF - Presseschau 1/2007 34 KB
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